Kurs Schweißen

Eine Technik zum Verbinden von Metall unter Verwendung von Draht als Bindemittel.WAS IST SCHWEISSEN? 

Schweißen ist das Verfahren, bei dem Metalle unter Verwendung von Wärme zum Schmelzen der Metallkanten mit oder ohne Verwendung eines Zusatzwerkstoffs dauerhaft miteinander verbunden werden, um eine Materialkontinuität an der Verbindungsstelle zu erreichen. Es gibt viele Methoden, um Metalle miteinander zu verschweißen. Die häufigsten davon sind: 

  • Gasschweißen 
  • Lichtbogenschweißen mit umhüllten Elektroden 
  • Schutzgasschweißen 
  • Unterpulverschweißen 

 GASSCHWEISSVERFAHREN 

Gasschweißen ist eine Technik zum Verbinden von Metallen mit einem Draht als Schweißzusatz, der in einer brennenden Flamme aus einem brennbaren Gas mit Sauerstoff geschmolzen wird. Bei diesem Verfahren wird überwiegend Acetylen verwendet, nicht zuletzt wegen seiner Verbrennungstemperatur von bis zu ca. 3100 Grad Celsius, die es dem Schweißer ermöglicht, den Schweißvorgang einfach und schnell auszuführen. 

LICHTBOGENSCHWEISSEN MIT UMHÜLLTEN ELEKTRODEN 

Beim Schweißen mit umhüllten Elektroden wird ein Lichtbogen zwischen einer abschmelzenden Elektrode und dem zu schweißenden Material erzeugt. Es bildet eine Schweißnaht aus den aufgeschmolzenen Kanten des geschmolzenen Metalls mit den Metallen in der Ummantelung des geschmolzenen Elektrodenkerns. Das Schweißbad kristallisiert im Schweißbad und bildet einen Gasschutz, der hauptsächlich aus CO2, CO und H2O sowie eine Schlackenschicht, die vor Sauerstoff und Stickstoff aus der Atmosphäre schützt. Das Schweißen mit umhüllten Elektroden ist in der Regel eine manuelle Technik, die dem Schweißer ein hohes Maß an Geschicklichkeit abverlangt, gleichzeitig aber dank der großen Auswahl an Elektroden, des breiten Spektrums an Parametereinstellungen und der Vielfalt an Schweißpositionen für viele Werkstoffe die vielseitigste ist. 

METALL-SCHUTZGASSCHWEISSEN 

Das Gas-Metall-Lichtbogenschweißen mit abschmelzenden Elektroden - GMA (Gas Metal Arc) - ist das am häufigsten verwendete Verfahren im Metallbau. Aufgrund der Verwendung von Gasen mit unterschiedlichen Eigenschaften wird dieses Verfahren in MIG (Metal Inert Gas) und MAG (Metal Active Gas) unterteilt. Beim MIG-Schweißen werden inerte Gase wie Argon oder Helium verwendet, während beim MAG-Schweißen chemisch aktive Gase wie Kohlendioxid, Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff oder Distickstoffoxid eingesetzt werden. Diese werden entweder allein oder in Kombination mit Helium oder Argon verwendet. 

UNTERPULVERSCHWEISSTECHNIK 

Das Unterpulverschweißen, allgemein als Flussmittelschweißen bekannt, ist aufgrund der hohen Präzision des Verfahrens das am häufigsten eingesetzte mechanisierte Verfahren. Der glühende Lichtbogen zwischen einer kontinuierlich zugeführten Elektrode und den zu verbindenden Metallen wird von einer Schicht aus körnigem Flussmittel bedeckt. Auf diese Weise stabilisiert das verwendete Flussmittel den Lichtbogen und schützt das Schweißbad vor dem Einfluss der atmosphärischen Luft auf die chemische Zusammensetzung der Legierung. 

In unseren Kursen erwerben Sie unter der Anleitung von qualifizierten Ausbildern - Spezialisten auf ihrem Gebiet - die notwendigen Qualifikationen und Fähigkeiten in Theorie und Praxis und lernen Schweißtechniken und -prinzipien kennen. Unser Angebot umfasst Ausbildungskurse auf verschiedenen Niveaus, auch für diejenigen, die ihre Qualifikationen erneuern möchten. Unsere Kurse entsprechen den geltenden Gesetzen und Vorschriften. 

Vorbereitungskurse für die Zulassungsprüfung G1, G2, G3. 

 KURS   UMFANG DES WISSENS 
 G1  Geräte, Anlagen und Netze zur Erzeugung, Umwandlung, Übertragung und zum Verbrauch von Elektrizität 
 G2  Anlagen zur Erzeugung, Verarbeitung, Übertragung und zum Verbrauch von Wärme und andere Energieanlagen 
 G3  Gasanlagen, -einrichtungen und -netze, die gasförmige Brennstoffe erzeugen, verarbeiten, transportieren, speichern und verbrauchen 

Einteilung der Schutzgasschweißverfahren.